Bereitstellung industrieller Zuverlässigkeit mit drahtlosem BMS
Über den Kunden
Unser Kunde ist ein Batteriehersteller, der sich auf Lösungen für Off-Road-Industriefahrzeuge spezialisiert hat und kontinuierlich nach neuen Ansätzen zur Entwicklung nachhaltiger Produkte sucht.
Die Herausforderung
Da das Unternehmen mit großen Industrieunternehmen zusammenarbeitet, müssen seine Lösungen ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Langlebigkeit aufweisen. Daher wollte der Kunde ein Batteriemanagementsystem entwickeln, das erfolgreich mit anderen innovativen Lösungen auf dem Markt konkurrieren kann.
Für unseren Kunden war es wichtig, aus mehreren Technologien wählen zu können, nachdem deren Vor- und Nachteile sorgfältig abgewogen wurden. Entscheidend war dabei vor allem, dass die Technologie zellgenaue Intelligenz mit robustem Datenmonitoring und Ereignisprotokollierung bietet.
Unser Beitrag

Die Lösung
Nach Erhalt der ersten Spezifikationen entschieden sich unsere Ingenieure für die Technologie von Dukosi, da wir deren Vorteile bereits in früheren Projekten erfolgreich genutzt hatten. Um eine langfristig hohe Batterieleistung sicherzustellen, konzentrierte sich unser Team auf drei wesentliche Aspekte, die für jedes Batteriemanagementsystem von entscheidender Bedeutung sind.
Der erste Schwerpunkt lag auf der Sicherheitsüberwachung. Implementierte Schutzmechanismen verhindern Überladung, Tiefentladung und Überhitzung der Batterie. Sobald kritische Grenzwerte erreicht werden, sendet das System eine Warnung an das Telemetriemodul und unterbricht automatisch den Lade- oder Entladevorgang, falls die definierten Fehlerschwellen überschritten werden. Darüber hinaus wird der Stromfluss kontinuierlich überwacht, um Schäden durch Überstrom zu vermeiden.
Als Nächstes konzentrierten wir uns auf den Zellenausgleich (Cell Balancing), um die Batterielebensdauer zu verlängern und die Gesamteffizienz des Systems zu steigern. Werden einzelne Zellen schneller geladen als andere, reduziert das System gezielt deren Ladegeschwindigkeit. Dadurch erhalten die weniger geladenen Zellen die Möglichkeit aufzuschließen, was zu einer gleichmäßigen Ladungsverteilung im Batteriepack führt.
Abschließend entwickelten wir eine präzise Ladezustandsschätzung (State of Charge, SoC). Hierfür kombinierten wir zwei bewährte Verfahren - die Leerlaufspannungsmethode (Open-Circuit Voltage, OCV) und das Coulomb Counting. Durch die Verknüpfung beider Ansätze konnte eine besonders genaue und zuverlässige Bestimmung des aktuellen Ladezustands der Batterie erreicht werden.